21. DORFSYMPOSIUM
INTERDISZIPLINÄRER ARBEITSKREIS
DORFENTWICKLUNG

„Kirche im Dorf“

vom 10. - 12. Juni 2018
in Luisenthal (Thüringer Wald)

Flyer Dorfsymposium 2018 Luisenthal (Thü.)(PDF)
Anmeldung zum Dorfsymposium 2018 (PDF)

 

    Für Dörfer und ihre Bewohner sind Kirchen von grund­legender Bedeutung – sowohl als prägende Gebäude mit langer Tradition als auch als Institution in Person des Priesters bzw. Pfarrers oder als Kirchengemeinde insgesamt. Unbestritten spielen Kirchen eine große Rolle bei der Entwicklung von Dörfern: Sie tragen in vielfältiger Weise zur Bildung der Einwohner bei, organisieren wöchentliche Zusammenkünfte von Menschen, gestalten religiöse Feierlichkeiten und unterstützen in seelische und materielle Not geratene Einwohner. Soziale Netzwerke im Dorf werden auch von Kirchen getragen. Weiterhin kommt ihnen als Eigentümerin von Gebäuden,  Flächen und Wäldern eine besondere Rolle bei der Gestaltung von Ortsbildern und Gemarkungen zu.
    Das 21. Dorfsymposium des Interdisziplinären Arbeitskreises Dorfentwicklung möchte daher die Rolle der Kirche für die Dorfentwicklung der Gegenwart beleuchten. Obgleich die Kirche als Gebäude und Institution schon immer untrennbar mit dem Dorf verbunden war, haben sich in jüngerer Zeit deutliche Veränderungen ergeben. Beide großen christlichen Kirchen sind als Querschnitt der Gesellschaft auch in ländlichen Räumen von Alterungs- und Schrumpfungsprozessen betroffen; gleichzeitig müssen sie ebenso wie die säkularen Akteure die Tragfähigkeit ihrer Angebote überprüfen. Die Bistümer und Landeskirchen stehen also vor erheblichen Herausforderungen; Bürgermeister und Pro-Dorfaktivisten wollen nicht nur die „Kirche im Dorf lassen“, sondern erhoffen sich von kirchlicher Seite auch Kooperation und Begleitung und Unterstützung.